Zwischenbilanz Nummer 1

6 Jun

Der Plan, die Umsetzung

 Damit ihr auch auf dem aktuellsten Stand der Dinge seid, hier noch mal meine aktuellen Vorhaben für den Monat Juni

  • Ernährung umstellen, Speiseplan erweitern, kein Junkfood, kein Zucker
  • Jeden Tag mindestens 1,5L Wasser trinken
  • Nicht mehr als 2 Tassen Kaffee jeden Tag
  • Jeden Tag Sport oder zumindest Bewegung an der frischen Luft (zur Uni fahren zählt nicht)
  • nicht mehr sofort zu allem “Ja” sagen
  • Bachblüten Rescue Tropfen ausprobieren

Ernährung umstellen, Speiseplan erweitern

 Durch meine Histamin- und Fructoseintoleranz bin beziehungsweise war ich in meiner Ernährung sehr eingeschränkt. Deshalb besuchte ich vor 2 Monaten zum ersten mal einen Heilpraktiker (was ich vorher strikt abgelehnt hatte). Dieser hat mir eine Kur aus zunächst Symbioflor 1 und im Anschluss Infi-Momordica verschrieben (beides sind homöopathische Tropfen).

Ich vertrage seitdem tastächlich wieder mehr Nahrungsmittel und will meinen Speiseplan nach und nach erweitern.

Im Alltag hat das bis jetzt noch nicht so gut geklappt. Aber wenn ich Zeit zum kochen hatte habe ich sehr viele für mich neue Gemüse- und Obstsorten in meinen Speiseplan aufgenommen, was mir auch gut bekommen ist (bis auf einen Versuch mit Pesto aus dem Glas, der leider nach hinten losging).

 Mind. 1,5 L Wasser trinken

 Bei diesem Punkt habe ich etwas geflunkert, da ich das eh schon mache ist es für mich relativ leicht es einfach beizubehalten. Ich hatte das nur der vollständigkeithalber aufgeführt 😉

 Nicht mehr als 2 Tassen Kaffee jeden Tag trinken

 Ähm… was soll ich sagen… Nein, das funktioniert leider nicht. Aber gut, ich starte damit noch mal einen zweiten Anlauf.

 

Jeden Tag Sport

 Wow!!! Das ist das Beste was ich bis jetzt für mich entdeckt habe.

Ich gehe jeden Tag joggen (wenn auch nur 15 Min.) und muss sagen, ich bin ein neuer Mensch. Fitter, wacher und glücklicher!

Diese Gewohnheit werde ich auf jeden Fall beibehalten, auch wenn es manchmal hart ist sich aufzuraffen.

Sag auch mal Nein

 Auch meine Erfolge hierbei sind noch verbesserungswürdig, aber zumindest habe ich es schon mal im Hinterkopf.

Es kann ja auch nicht alles auf einmal klappen!

 Rescue-Tropfen

 Ich kann es kaum glauben…

Eine meiner Freundin wird diesen Absatz jetzt lesen und dabei höchst wahrscheinlich an ein Gespräch im Spätsommer am Abend, bei einem Gläschen Vino Blanco auf unserem Balkon denken und herzhaft lachen.

Ich war die letzte die an solche Sache geglaubt hat. Ich sagte zu ihr, diese ganzen Mittel seien Quatsch und Geldmacherei.

Nun, was soll ich sagen, vielleicht liebe C. habe ich mich geirrt und zwar sehr!

Auf Grund meiner Unverträglichkeiten und meines schlechten gesundheitlichen Zustandes im vorletzten Jahr habe ich einige schulmedizinischen Medikamente ausprobiert.

Bis auf ein bis zwei hat mir davon einfach nichts geholfen.

Die homöopathischen Mittel meines Heilpraktikers und auch diese Resue-Tropfen haben sofort angeschlagen.

Ich nehme diese Tropfen seit ein paar Tagen immer bevor ich aus dem Haus gehe und weiß ich komme in eine – für mich- beängstigende Situation (ich schrieb hier über meine Agoraphobie). Schon beim ersten Mal nach der Einnahme war ich ruhiger, sehr viel ruhiger als sonst. Zusammenfassend kann ich wohl sagen, die Angst begleitet mich dennoch, aber sie ist nicht mehr so vorherrschend, so intensiv, so real.

 Deshalb: Liebe C., hiermit nehme ich alles zurück was ich Dir eines schönen Abends unter der spanischen Sonne über Homöopathie sagte.

 

 Anmerkung: Natürlich will ich niemanden, unter gar keinen Umständen, dazu veranlassen auf Medikamente, die für ihn oder sie lebensnotwendig zu verzichten.

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4 Antworten to “Zwischenbilanz Nummer 1”

  1. konsumkaiser 6. Juni 2013 um 10:18 #

    Die Bemerkung über den Sport fand ich klasse! Das Leben verbessert sich tatsächlich dadurch! Bleib dran!! 😉

  2. Carla 7. Juni 2013 um 15:36 #

    Liebe Julia, oh ja, an diese laue Sommernacht auf Teneriffa kann ich mich gut erinnern, wie schön, dass du doch noch zur Vernunft gekommen bist 😀

    Zu den Rescue-Tropfen fällt mir übrigens eine Geschichte ein, und zwar war ich mit meiner Familie die Masca-Schlucht durchwandern und wir kamen an einer jungen Frau (mit ihrer Mutter) vorbei, die gestürzt war und nun auf einem Stein lag, wohl ziemlich schlimme Schmerzen im Arm hatte und drohte, ohnmächtig zu werden. Ich hab einen riesigen Schrecken gekriegt, schon überlegt, was man da machen kann (aus der Schlucht kommt man ja eigentlich nur mit Hubschrauber raus, Handyempfang war nicht…). Meine Mutter hatte vorsorglich eine Dose mit so Rescue-Bonbons dabei (ist ja das gleiche drin wie in den Tropfen), da hat sie dem Mädel welche gegeben, wir sind dann weiter gegangen und am Strand und später im Hafen nochmal trafen wir die beiden wieder – das Mädel war top fit! Klar, es war wahrscheinlich nur der Schock, nichts ernsthaftes. Aber ich bin sicher, dass die Bonbons auch ihren Teil beigetragen haben!

    Und ja, das mit dem Sport find ich auch toll, was du da schreibst. Ich gehe mittlerweile auch regelmäßig joggen, allerdings immer so 40 Minuten-Strecken, zu denen ich dann doch oft keine Lust habe – auf die Idee, einfach nur kürzere Strecken zu machen, dafür wirklich regelmäßig, bin ich bis jetzt noch nicht gekommen! Ist auf jeden Fall super, mach weiter so 🙂
    xxx

    • julia136 7. Juni 2013 um 17:38 #

      Liebe C.,

      da dich ja nun selbst erwähnt und benannt hast kann ich aus dem C. ja auch ein Carla machen 😀

      Aber ja, ich habe wahnsinnig viel solcher Geschichten gehört, konnte es aber nie glauben.

      Die Erfahrung dann selbst zu machen war für mich aber nötig. Vielleicht schicken wir J. auch ein Fläschchen Bachblütten 😀

      • Carla 10. Juni 2013 um 16:47 #

        ja klar, manche Erfahrungen – ebenso wie manche Fehler – muss man halt selber machen, um sie zu verstehen! Und ja, das finde ich eine prächtige Idee, wir sollten J. auf jeden Fall auch an diesem Wundermittel teilhaben lassen 😀

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